Es geht schon wieder los

Eigentlich ein normaler Tag. Wir hatten eine Kontrolluntersuchung da Cara Ohrenschmerzen hatte. Da sie auch Durchfall hatte habe ich das gleich mit angesprochen.
So weit so gut. In der Nacht musste sie noch einmal raus und hat danach sehr viel getrunken. Am nächsten Morgen wollte sie nicht aufstehen und auch nicht fressen. Also habe ich beim Tierarzt angerufen und kurzfristig einen Termin vereinbart. Mittags ging sie zum Wassernapf und hat ordentlich getrunken. Danach ist sie mit den Vorderpfoten zusammen gebrochen. An der Stufe dann gleich noch einmal. Danach war an Laufen nicht mehr zu denken.
Beim Tierarzt habe ich sie dann hinein getragen. Man wollte sie stabilisieren und weitere Untersuchungen anstellen. Ich sollte sie dann später abholen und am Samstag zur Kontrolle vorbei kommen.
Kaum zu hause klingelte das Telefon und der Tierarzt sagte mir, dass es besser ist, wenn ich Cara sofort in die Tierklinik nach Panitzsch bringe.
Der Schritt war richtig, da das Wochenende bevor stand.
Nach einer umfassenden Untersuchung wurde Cara stationär aufgenommen. Das Fieber (40,3) war trotz Medikamente nicht zurück gegangen. Es kam einiges zusammen und das war dann auch der Auslöser. Durchfall, Vaginalentzündung, Ohrenentzündung, Zahnwachstum, Knochenwachstum und da hat wohl das Immunsystem wilde Sau gespielt.
Am Sonnabend und Sonntag wurden wir über den Gesundheitszustand laufend unterrichtet und wir waren sehr froh das es Cara immer besser ging.

Am Montag konnten wir Cara, mit Antibiotika und Schmerzmittel im Gepäck, wieder abholen. Nicht nur wir waren froh auch sie war überglücklich wieder bei uns zu sein.

Ob alle Haustierärzte so entschieden hätten und eine Überweisung empfohlen hätten möchte ich nicht einschätzen. Ich habe auch schon anderes erlebt. Deshalb sind wir sehr froh das es die Praxis für Kleintiere Dr. Strauß in Halle gibt.

Vorstellung beim Tierarzt

Wie bei Phaja wollten wir mir Cara gleich zum Tierarzt damit sie alles in Ruhe kennenlernen kann. Aber durch Corona ist alles anders. Man darf den Hund nicht begleiten und er muss allein in den Behandlungsraum.

Sie hat es gemeistert und bei ihr ist alles in Ordnung. Ihre erste Impfung hat sie auch gleich erhalten.

Cara

Cara unser kleines Weimi-Mädchen. Seit dem 17.12.2020 ist sie bei uns. Wir hatten lange überlegt ob wir uns wieder einen Hund anschaffen sollen. Aber es geht nicht ohne. Wenn man einmal angefangen hat kann man nicht wieder loslassen.
Ein Wirbelwind, will alles ansehen und beschnüffeln. Sie ist sehr lernwillig und es macht Spaß ihr etwas neues beizubringen.

Es ist schon eine Umstellung. Man fängt wieder ganz am Anfang an. Phaja war gut erzogen und man verstand sich blind. Heute kann man sich nicht vorstellen das man mit ihr genau so angefangen hat.

Und wieder hat sie uns einen Schreck eingejagt

Wir waren bei der Urlaubsvorbereitung, denn am Sonntag sollte es in den Süden gehen.

Kurz nach der Futtergabe am späten Nachmittag kam Phaja in den Garten und wollte sich übergeben. Soweit nichts ungewöhnliches. Aber und das war neu, es kam nichts heraus. Nach mehreren vergeblichen Versuchen habe ich den Notarzt konsultiert und der meinte sofort in die Tierklinik nach Panitsch. Dort wurde ich abgewiesen da man keine freien Kapazitäten hat. Also zur Uniklinik nach Leipzig. Dort sagte die diensthabende Ärztin – der Hund hat keine Magendrehung! Ja man konnte es ihr auch nicht ansehen. Sie haben geröntgt und dann die Aussage revidiert. Phaja wurde aufgenommen und operiert. Spät in der Nacht rief uns die Ärztin an und teilte uns mit, dass alles gut verlaufen sei. Wir waren glücklich und erleichter.

Wir haben unseren Urlaub abgesagt und zugesichert das wir im nächsten Jahr kommen werden. Ja Dany ist ein Schatz, er hat unsere kurzfristige Stornierung ohne Gebühren akzeptiert.

Sie hat großen Durst und trinkt und trinkt …

Ich hatte schon oft davon gehört, wenn ein Hund sehr viel trinkt und es liegt nicht an den verabreichten Tabletten dann kann eine Entzündung vorliegen.
Also ab zum Tierarzt. Dort hatte eine Assistenzärztin Dienst und sie war der Meinung das man die diagnostizierte Gebährmutterentzündung mit Tabletten beseitigen kann. Es war eine schlimme Nacht. Phaja hatte starke Schmerzen. Also am nächsten Tag wieder hin und die Ärztin meinte da konnte wohl nichts abfliesen, da müssen wir wohl operieren. Aber nicht hier war meine sofortige Reaktion.

Also sind wir in die Tierklinik nach Panitzsch gefahren. Hier wurde die Diagnose „Gebährmuttervereiterung“ gestellt und Phaja zur Operation stationär aufgenommen. Später am Abend rief die behandelnde Ärztin an und teilte uns mit, das sie auf der Röntgenaufnahme Knoten in der Milz gefunden haben und es besser wäre sie gleich mit zu entfernen. Dem haben wir zugestimmt. Später teilte sie uns mit, das alles gut verlaufen ist.

Überglücklich haben wir Phaja am Freitag aus der Klinik abgeholt. Sie wollte nur weg von dort. Sie hatte starke Schmerzen. Nach der Gabe der Schmerzmittel ging es ihr besser. Die Nacht verlief ruhig und sie hat gut geschlafen.

Am Sonnabend sollten wir zu unseren Haustierarzt wegen eines Verbandswechsels. Es war wieder diese nette Assistenzärztin da. Da ich nur ein paar Tabletten von der Tierklinik erhalten hatte und ich nicht wusste ob sie ausreichen habe ich die Ärztin gefragt. Sie antwortete mir – na wenn ihr Hund so empfindilch ist dann müssen sie halt noch Tabletten kaufen. Die Tabletten haben gereicht und ich hätte keine dazu kaufen müssen. Danach habe ich immer gefragt wer in der Praxis Dienst hat.

Zum Glück wurde kurze Zeit später in unserer Nähe eine neue Tierarztpraxis eröffnet. Hier haben wir uns vom ersten Tag an sehr gut betreut gefühlt.

Philius

Wir sind auf unserer täglichen Rund rund um den Hufeisensee und da sehen wir plötzlich einen Weimaraner-Welpen. Gerade einmal 8 Wochen alt kommt er direkt auf Phaja zu gestürmt. Der kleine Mann hatte keine Angst und wollte gleich mit Phaja herum tollen.

Hier ein paar Aufnahmen (leider nur mit dem Handy) von der ersten Begegnung

Die Besitzer kannten wir. Wir trafen sie häufig mit Miro, einem Weimaraner-Rüden, am Hufi. Leider ist er am 29.12.14 verstorben.

IMG_4562-400 Miro am 09.01.2009

Amalie – meine Freundin

Seit ihren ersten Tagen bei uns kennt Phaja Amalie. Als Welpe hat sie sich immer auf die Bloodhound-Damen gefreut. Schon lange bevor ich sie gesehen habe, hat sie ihre Freundinnen bemerkt und ihre Schritte wurden immer schneller. Groß war die Freude wenn sie sich dann begegnet sind.

Nun ist auch Amalie leider verstorben. Als wir in den letzten Tagen die Züchterin mit ihren beiden jungen Hunden trafen war Phaja irgendwie anders – da fehlt doch etwas – wo ist Amalie. Leider hat sie ihren 10. Geburtstag um ein paar Wochen verfehlt.

 

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Amalie (rechts)  01.09.2004 – 10.06.2014

 

 

Erinnerung an unsere Freundin

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Estelle

(26.11.2005 – 09.07.2011)

 

Nichts wird mehr so sein wenn wir unsere Runde um den Hufi laufen.

Die beiden Bloodhound-Damen waren noch nicht zu sehen aber Phaja hatte ihre Witterung schon lange aufgenommen.

 

So kannten wir sie

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ruhig die Umgebung beobachtend

 

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mit Amalie im Stöckchen halten. Ruhig stehen beide da und keiner weicht auch nur einen Millimeter.

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im Spiel mit Phaja.

Unsere erste Fährtenprüfung

Eigentlich wollten wir unsere erste Fährtenprüfung bereits vor einem Jahr ablegen. Leider kam da die schwere KrankheitFPR1-Urkunde-web dazwischen und Phaja durfte nicht stärker belastet werden und so haben wir langsam wieder angefangen und dann fleißig geübt.

Wenn man allein seine Hündin ausbildet ist es sicher eine feine Sache. Es schleicht sich aber schnell der eine oder andere Fehler ein, den man selber nicht immer bemerkt. Ich hatte sehr auf Unterstützung durch unseren Hundesportverein gehofft aber leider hat es in diesem Jahr nur ein mir bekanntes gemeinsames Fährten gegeben.

Die letzten Wochen haben wir auf allen Böden geübt

  • Rasen
  • Getreide von klein bis 20 cm
  • Rübenacker (immer schön zwischen den Reihen um den Bauern nicht zu verärgern)

und es hat auch ganz gut geklappt. Manchmal hat sie an den Winkeln ein wenig gekreiselt. Ich habe es auf den trockenen Boden und auf die vielen Fremdspuren zurück geführt. Die Gegenstände hat sie ganz gut angezeigt und Körnchen haben wir auf der Fährte auch abgebaut.

Fährte-legen-k-s Die Prüfung konnte kommen und am 08.05.2011 war es dann endlich soweit. Mitten in der Nacht um 07:00 Uhr mussten wir auf dem Hundeplatz sein und uns anmelden und die Startgebühr bezahlen. Dann ging es endlich los wir sind zum Prüfungsgelände gefahren.

Der Leistungsrichter hat uns eingewiesen und die Fährten die am längsten liegen mussten wurden zu erst gelegt. Ich war derPullern-k-s Letzte.

Der Leistungsrichter hatte sich eine Fläche etwas abseits von den übrigen Prüflingen ausgesucht.  Er hat mich intensiv eingewiesen wie ich die Fährte legen und was ich dabei beachten sollte.  WasAufmuntern-k-s s ich in der kurzen Zeit alles an zusätzlichen Informationen erhalten habe war einfach super. Das hätte ich mir eigentlich von meinen Hundesportfreunden gewünscht. Aber die häufigste Antwort war da immer "da hast du wohl etwas falsch gemacht". Nun gut.

Jetzt den Hund vorbereiten, noch einmal auf den Acker damit die Blase dann nicht drückt und noch einmal gegenseitig Mut gemacht.  Nun kann es los gehen.

 

Meldung beim Leistungsrichter und dann zum Ansatz. Anmeldung-k-s Ca. 2m vor dem Ansatz bin ich stehen geblieben und Phaja ist in den Sitz gegangen
–> Führerfehler – Zwang auf den Hund vor dem Ansatz ausgeübt.

Auf das Kommando "Such" ging es dann los. Das Abgangsfeld wurde ordentlich ausgearbeitet und dann ging es mit gleichmäßigen Tempo in den ersten Schenkel. Sie hat hier 2 x kurz die Nase gehoben
–> Fehler – mangelnde Aufmerksamkeit.Schenkel-1-k-s

Den ersten Winkel hat sie kurz überlaufen und hat dann die Fährte schnell wieder gefunden.
–> Fehler – Winkel nicht sauber ausgearbeitet.

Wunderbar ging es immer mit tiefer Nase auf den 2. Schenkel bis zum ersten Gegenstand. Hier hat sie leicht schräg zum Gegenstand verwiesen –> Fehler – nicht gerade verwiesen.

Ich habe den Gegenstand nicht hoch gezeigt sondern habe ihn in der Hand behalten. 
-–> Gegenstand-2-k-shrerfehler – Gegenstand ist immer deutlich zu zeigen.

Nun ging es super auf dem zweiten Schenkel weiter, der zweite Winkel wurde exakt ausgearbeitet und immer mit tiefer Nase ging es über den 3. Schenkel zum letzten Gegenstand. Den hat sie überlaufen und  sich dann in meine Richtung gedreht und den Gegenstand verwiesen. 
–> Fehler Gegenstand überlaufen und damit 0 Punkte für den 2. Gegenstand.Auswertung-k-s Schade.

Fährtenarbeit beendet und nun zur Abmeldung zum Leistungsrichter. Nach erfolgter Abmeldung ging es nach dem Leinenwechsel (kurze Führleine dran)   zur Auswertung. Wir haben 83 Punkte bekommen. Damit sind wir voll zufrieden. Ich habe eine Menge Hinweise und Anregungen mitgenommen.

 

Nun geht es zur Vorbereitung auf die nächste Prüfung im November. Dann aber hoffentlich mit weniger Fehler. Auch hier werden wir uns wieder gründlich vorbereiten.

Phaja’s Fotos jetzt auch als Fotobuch

Internet und Blog ist schon eine feine Sache. Schnell ein paar schöne Fotos gemacht ein kurzer Kommentar geschrieben und ins Netz gestellt. Freunde und Bekannte können sich so ständig über Neuigkeiten informieren.

So wie hier – Phaja und der Knochen.

 

Auch in der heutigen Zeit ist Internet nicht alles. Es soll wohl doch noch Menschen geben die keinen solchen haben. Auch ist es nicht immer sinnvoll bei allen Gelegenheiten den Rechner anzuwerfen oder das Smartphone heraus zu holen.

Früher hätte man die Fotos fein säuberlich in ein Album geklebt und illustriert. Heute geht es viel einfacher zum Beispiel mit einem Albelli-Fotobuch aus dem Internet. Ohne schmutzige Finger nur Bilder hochladen oder auf dem eigenen Rechner gestalten und schon ist das schöne Stück fertig und man hat ein wunderbares Geschenk für Freunde und Bekannte.

Ich habe ein kleines Softcover-Fotobuch gestaltet. Wen es interessiert kann es sich hier anschauen.

endlich wieder richtig Schnee

das macht richtig Spaß – im tiefen Schnee nach dem Ball zu suchen …

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aber bei dem Wetter trifft man leider kaum noch Hundefreunde. Sicher ist es Herrchen oder Frauchen viel zu kalt. Aber gerade bei den Temperaturen und der wunderschönen Sonne macht das Toben besonders viel Freude.